Erfurts Stadtbild ändert sich – Schüler lernen die Landeshauptstadt auf spielerischem Wege kennen

OTT, Thomas (1998): Erfurts Stadtbild ändert sich – Schüler lernen die Landeshauptstadt auf spielerischem Wege kennen. Zeitschrift für den Erdkundeunterricht 50 (1), 30-34

Kurzfassung

Erfurt, die Landeshauptstadt Thüringens, zählt mit ihren 210.468 Einwohnern (1995) zu jenen Städten, die in der Folge der deutschen Wiedervereinigung neue administrative und ökonomische Funktionen gewinnen und damit ihre Stellung im Städtesystem verbessern konnten. Der Wandel von der „sozialistischen“ zur „kapitalistischen“ Stadt vollzieht sich als längerfristiger Prozeß, dessen räum-liche Konsequenzen in der Physiognomie des Stadtbildes und dem funktionalen Gefüge der Stadt sichtbar werden. Innerhalb der Stadt stehen sich dabei Be-reiche mit hoher Entwicklungsdynamik und solche mit eher persistenten Strukturen gegenüber. Parallel zu den baulichen Veränderungen ist auch ein sozio-demographischer Wandel in den einzelnen Stadt-teilen und Wohnquartieren erkennbar. Ziel des im vorliegenden Beitrag dargebotenen Spieles ist es daher, die Schüler auf spielerische Weise mit dem Wandel der Stadt in der Folge der Transformation vom Sozialismus zur Marktwirtschaft und von der Diktatur zur Demokratie vertraut zu machen und zu Diskussionen, in die ggf. die eigenen Erfahrungen mit einfließen sollen, anzuregen.

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