Schlagwortarchiv für: Pfalz

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts finden sich die ersten Hinweise auf Auswanderungen aus der Pfalz nach Übersee. Hugenotten und Mennoniten, die erst einige Jahre oder Jahrzehnte in der Pfalz gelebt hatten, waren die Vorreiter. Abraham Hasbrouck vom Deutschhof bei Bergzabern ließ sich 1675 mit mehreren hugenottischen Familien im Tal des Hudson in der englischen Kolonie New York nieder. Schon 1660 hatte sich sein Bruder, der aus Calais stammende Jean Hasbrouck, nach einem kurzen Aufenthalt in der Kurpfalz, zusammen mit dem aus dem Artois gebürtigen Mannheimer Bürger Mathieu Planchan und dessen Schwiegersohn Louis du Bois (Dubois) in Hurley am Hudson angesiedelt. 1677 kauften Abraham Hasbrouck und andere hugenottische Familien ein Stück Land und bauten sich hier eine Siedlung. In Erinnerung an ihre Zwischenheimat, die ihnen als Flüchtlinge Gastfreundschaft gewährt hatte, nannten sie ihre Gründung “New Paltz”.

Unter https://www.huguenotstreet.org/ finden sich weitere Informationen.

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OTT, Thomas (1994): Der Naturpark Pfälzer Wald in der Wahrnehmung von Tagestouristen. Eine perzeptionsgeographische Studie auf der Basis von Mental Maps. In: LUKHAUP, R. / SCHULTZE-RHONHOF, J. (Eds.): Fallstudien zum Freizeit- und Fremdenverkehr im Naturpark und Biosphärenreservat Pfälzerwald. Arbeitsberichte 8, Mannheim: Geographisches Institut, 87-99

Kurzfassung

Ausgangspunkt der Untersuchung war die Frage, welches räumliche Vorstellungsbild den Ausflügen der Tagestouristen im Naturpark Pfälzer Wald zugrunde liegt. Als ein Aspekt dieses Vorstellungsbildes wurde das Problem der “Umgrenzung” bzw. Lage des Pfälzer Waldes herausgegriffen, um in einer empirischen Erhebung eventuelle systematische Verzerrungen bzw. Unsicherheiten zu ermitteln. Dabei wurden drei Grundhypothesen formuliert:

  • Tagestouristen, die den Pfälzer Wald mehrfach bzw. regelmäßig besuchen, entwickeln eine “genauere” räumliche Vorstellung, als jene, die seltener bzw. zum ersten Mal den Pfälzer Wald besuchen.
  • Je näher ein Besucher am Pfälzer Wald wohnt, desto “genauer” stimmt seine Mental Map mit den tatsächlichen Gegebenheiten überein.
  • Bei Besuchern aus weiter entfernten Herkunftsgebieten treten “systematische” Verzerrungen auf, die die gezeichneten Umrisse des Pfälzer Waldes “näher” an das Herkunftsgebiet heranrücken.

 

Volltext

OTT, Thomas (1996): Auswertung und Analyse von Mental Maps mit Hilfe eines Geographischen Informationssystems. Karlsruher Geoinformatik Report 10 (20), 2-12

Kurzfassung

Im Rahmen eines Forschungsprojektes zum Freizeit- und Fremdenverkehr im Naturpark und Biosphärenreservat Pfälzer Wald erfolgte im Frühjahr und Sommer 1993 eine Befragung von Tagestouristen auf den wichtigsten Wanderparkplätzen im Naturpark Pfälzer Wald. Im Anschluß an das etwa 5 bis 10 minütige Interview, waren die Probanden aufgefordert, den Umriß des Pfälzer Waldes in eine “stumme Karte” einzuzeichnen. Die Auswertung der Befragung erfolgte mittels eines Geographischen Informationssystems (GIS), dessen Aufbau sowie die gewählten Analysemethoden dargestellt werden.

Volltext

Kurzbeschreibung

Streckenkarten und Höhenprofile für einen dreibändigen Radtourenführer durch das Pfälzer Bergland rund um Kusel.