Projekte von Dr. Thomas Ott

Kurzbeschreibung

Zwischen 1999 und 2007 haben mehr als 600 Geographen, Wissenschaftler anderer Disziplinen und Kartographen unter der Regie des Leibniz-Instituts für Länderkunde das erste umfassende Portrait des vereinigten Deutschlands erstellt. Das Atlaswerk ist in zwölf gedruckten Bänden von insgesamt mehr als 2000 Seiten und in einer digitalen Version auf CD-ROM erschienen.

Als Ergänzung zu den deutschlandbezogenen Karten des Atlasbandes “Bevölkerung” konzipierte ich eine Serie von Karten, die für ausgewählte Problemkreise die Perspektive auf den europäischen Kontext ausdehnt:

Eine zweite Kartenfolge wurde für den Band “Leben in Deutschland” zu familienbezogenen Themen erstellt:

  • OTT, Thomas / SCHMITZ-VELTIN, Ansgar / WEST Christina (2006): Kinderwunsch – immer später und oft unerfüllt. In: Leibniz-Institut für Länderkunde (Hg.): Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland, Bd. 12: Leben in Deutschland, Heidelberg / Berlin: Spektrum, 48-49
  • OTT, Thomas / SCHMITZ-VELTIN, Ansgar / WEST Christina (2006): Kind sein in der Konsumgesellschaft. In: Leibniz-Institut für Länderkunde (Hg.): Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland, Bd. 12: Leben in Deutschland, Heidelberg / Berlin: Spektrum, 50-51

 

Kurzbeschreibung

Ziel des Projekts war die Förderung eines nachhaltigkeitsorientierten regionalen Stoffstrommanagements durch den Aufbau eines hierfür geeigneten Instrumentariums, das in enger Kooperation mit Vertretern aus der industriellen Praxis entwickelt, bzw. auf den Vorarbeiten des Projektes „Stoffstrommanagement Rhein-Neckar“ weiterentwickelt wurde. Im Zentrum standen dabei:

  • die Weiterentwicklung der Abfallmanagementsoftware zur sachgerechten, effizienten und dauerhaften Befriedigung quantitativer Informationsbedürfnisse des Betriebs (IUWA Abfallmanager).
    • Gewährleistung quantitativer Datengrundlagen für das betrieblicheAbfallmanagement vor dem Hintergrund ökonomischer, ökologischer und legislativer Rahmenbedingungen)
    • Ermöglichung einer EDV-technischen Auswertung dieser Daten für behördlich geforderte Abfallbilanzen, Zertifizierungen oder firmeninterne Berichte per Knopfdruck
  • die Anpassung und faktische Inbetriebnahme des in Zusammenarbeit mit der Universität Mannheim konzipierten Abfallanalyzers zur Ermöglichung eines überbetrieblichen Benchmarking und anderer Koordinationseffekte.
    • Ermöglichung zwischenbetrieblicher Informationstransparenz auf der Basis von Abfallmanagerdaten zur Erkennung aktueller Schwachstellen und entsprechender Nachoptimierung des betrieblichen Abfallmanagements
  • die Entwicklung einer sachgerechten Abfallinformationsdatenbank zur Befriedigung des betrieblichen Bedarfs an qualitativen Daten zum Umgang mit Industrieabfällen.
    • Gewährleistung einer umfassenden Versorgung mit qualitativen Informationen zum Umgang mit Industrieabfällen (Verminderungs-, Substitutions- oder Vermeidungsmöglichkeiten, Entsorgungssicherheit, Entsorgerchecks, neue Entsorgungsverfahren und deren Bewertung, u.a.m.)
  • der weitere Auf- und Ausbau eines geeigneten Kommunikationsnetzwerks zur gegenseitigen Information und Diskussion aktueller Fragestellungen sowie zur Personifizierung zwischenbetrieblichen Vertrauens als Voraussetzung für einen zwischenbetrieblichen Stoff- und Informationstransfer.
    • Möglichst weitgehende Ausschöpfung der durch zwischenbetrieblichen Austausch erschließbaren Potenziale für ein ökonomisch, ökologisch und sozial verbessertes Management abfallstofflicher Ströme im Industriebetrieb
  • die Verbesserung und der Schutz des zwischenbetrieblichen Informationstransfers durch den Aufbau eines Intranets für die Mitglieder des o.g. Stoffstrommanagement-Arbeitskreises.
    • Geschützter und autonomer Zugriff auf gemeinsam erarbeitete und aktualisierte Informationsgrundlagen für die im Netzwerk organisierten Akteure.
  • die bedarfsgerechte Einrichtung von Abfall- und Gebrauchtwarenbörsenmodulen sowie die gemeinsame Erschließung weiterer nachhaltigkeitsfördernder Synergien

Auftraggeber und Bearbeitungszeitraum

Bundesministerium für Bildung und Forschung, 07/2002-11/2006

Weitere Informationen

Projektveröffentlichungen

Projektbeschreibung

Im Zuge der Wiedervereinigung führte die Deutsche Post ein neues, fünfstelliges System von Postleitzahlen ein. Neben adressgebundenen, also räumlich verorteten Postleitzahlbezirken, existieren eigene Postleitzahlen für Postfächer und Großempfänger. Im Auftrag des Rechenzentrums der TU Clausthal bzw. des Informationsdienstes Wissenschaft entwickelte OAGIS ein Verfahren, welches die räumliche Lokalisierung dieser Postleitzahlen ermöglicht. Die resultierende Datenbank ist an ein Web-GIS angebunden.

Projektbeschreibung

Im Auftrag des Nachbarschaftsverbandes Heidelberg-Mannheim wurde am Geographischen Institut der Universität Mannheim eine Studie zum Wohnflächenpotential im Verbandsgebiet durchgeführt. Ziel der Untersuchung war die Ermittlung potentieller Wohnbauflächen, die Bewertung der ermittelten Flächen hinsichtlich ihrer Integrierbarkeit in bestehende Siedlungsteile sowie der Aufbau eines fortschreibbaren Informationssystems, das der Planung als Entscheidungsgrundlage dienen soll.

Projektbeschreibung

Software zur Erfassung, Speicherung und zum Druck von Frachtbriefen und Luftfrachtdokumenten im Auftrag einer internationalen Spedition.

Projektbeschreibung

Forschungsprojekt mit Förderung der European Science Foundation (ESF) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Konzeptualisierung, Speicherung, Analyse und Visualisierung temporaler Daten in Geographischen Informationssystemen.

Die Ergebnisse des Projektes wurden in einem Buch zusammengefasst:
Ott, Thomas & Swiaczny, Frank (2001): Time-Integrative Geographic Information Systems. Management and Analysis of Spatio-Temporal Data. Berlin / Heidelberg / New York: Springer. xiv + 232 Seiten, 65 Abb., CD-ROM, ISBN 3540410163

Projektveröffentlichungen

Projektbeschreibung

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Projektveröffentlichungen

Projektbeschreibung

Dissertationsprojekt

Projektveröffentlichungen

Kurzbeschreibung

Im Kundenauftrag entwickeltes Datenbanksystem zur Erfassung und Bewertung von Presseveröffentlichung. Über eine gekoppelte Datenbank der Annoncenpreise aller deutschen Presseprodukte erfolgt eine Berechnung des monetären Wertes der Berichte zu einem in der Presse erwähnten Produkt bzw. einer Dienstleistung. Umfangreiche Reportingfunktionalität erlaubt maßgeschneiderte Auswertungen beispielsweise nach Zeiträumen oder auf Basis von Keywords.

Kurzbeschreibung

Zur Vermarktung eines Immobiliengroßprojektes wurden Informationen zum Einwohnerpotential (nur EU-Staaten) in verschieden Entfernungsradien um den Standort Speyer benötigt. Als kostengünstige Schätzung wurden Daten der europäischen Statistikbehörde EUROSTAT (NUTS 2 und 3) mit Kreisbuffern verschnitten und die Einwohnerzahlen innerhalb der Entfernungsringe aggregiert.