Nachhaltigkeitsorientierte Stoffstrommanagementsysteme – Ansätze zur systemadäquaten Ausgestaltung einer industriellen Stoffstromwirtschaft zwischen innerbetrieblichem Soffstromcontrolling und überregionalem Handlungsrahmen

IT und GIS, Projekte, Wissenschaft  /   /  By Thomas

 

Kurzbeschreibung

Ziel des Projekts war die Förderung eines nachhaltigkeitsorientierten regionalen Stoffstrommanagements durch den Aufbau eines hierfür geeigneten Instrumentariums, das in enger Kooperation mit Vertretern aus der industriellen Praxis entwickelt, bzw. auf den Vorarbeiten des Projektes „Stoffstrommanagement Rhein-Neckar“ weiterentwickelt wurde. Im Zentrum standen dabei:

  • die Weiterentwicklung der Abfallmanagementsoftware zur sachgerechten, effizienten und dauerhaften Befriedigung quantitativer Informationsbedürfnisse des Betriebs (IUWA Abfallmanager).
    • Gewährleistung quantitativer Datengrundlagen für das betrieblicheAbfallmanagement vor dem Hintergrund ökonomischer, ökologischer und legislativer Rahmenbedingungen)
    • Ermöglichung einer EDV-technischen Auswertung dieser Daten für behördlich geforderte Abfallbilanzen, Zertifizierungen oder firmeninterne Berichte per Knopfdruck
  • die Anpassung und faktische Inbetriebnahme des in Zusammenarbeit mit der Universität Mannheim konzipierten Abfallanalyzers zur Ermöglichung eines überbetrieblichen Benchmarking und anderer Koordinationseffekte.
    • Ermöglichung zwischenbetrieblicher Informationstransparenz auf der Basis von Abfallmanagerdaten zur Erkennung aktueller Schwachstellen und entsprechender Nachoptimierung des betrieblichen Abfallmanagements
  • die Entwicklung einer sachgerechten Abfallinformationsdatenbank zur Befriedigung des betrieblichen Bedarfs an qualitativen Daten zum Umgang mit Industrieabfällen.
    • Gewährleistung einer umfassenden Versorgung mit qualitativen Informationen zum Umgang mit Industrieabfällen (Verminderungs-, Substitutions- oder Vermeidungsmöglichkeiten, Entsorgungssicherheit, Entsorgerchecks, neue Entsorgungsverfahren und deren Bewertung, u.a.m.)
  • der weitere Auf- und Ausbau eines geeigneten Kommunikationsnetzwerks zur gegenseitigen Information und Diskussion aktueller Fragestellungen sowie zur Personifizierung zwischenbetrieblichen Vertrauens als Voraussetzung für einen zwischenbetrieblichen Stoff- und Informationstransfer.
    • Möglichst weitgehende Ausschöpfung der durch zwischenbetrieblichen Austausch erschließbaren Potenziale für ein ökonomisch, ökologisch und sozial verbessertes Management abfallstofflicher Ströme im Industriebetrieb
  • die Verbesserung und der Schutz des zwischenbetrieblichen Informationstransfers durch den Aufbau eines Intranets für die Mitglieder des o.g. Stoffstrommanagement-Arbeitskreises.
    • Geschützter und autonomer Zugriff auf gemeinsam erarbeitete und aktualisierte Informationsgrundlagen für die im Netzwerk organisierten Akteure.
  • die bedarfsgerechte Einrichtung von Abfall- und Gebrauchtwarenbörsenmodulen sowie die gemeinsame Erschließung weiterer nachhaltigkeitsfördernder Synergien

Auftraggeber und Bearbeitungszeitraum

Bundesministerium für Bildung und Forschung, 07/2002-11/2006

Weitere Informationen

Projektveröffentlichungen

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