Verpflichtung zum Stadtrat der Stadt Weinheim

Biographie, Politik  /   /  By Thomas Ott

In der Sitzung des Weinheimer Gemeinderates vom 11. März 2020 wurde ich durch Oberbürgermeister Manuel Just als Stadtrat verpflichtet. Dabei habe ich folgendes Gelöbnis abgelegt: „Ich gelobe Treue der Verfassung, Gehorsam den Gesetzen und gewissenhafte Erfüllung meiner Pflichten. Insbesondere gelobe ich, die Rechte der Stadt Weinheim gewissenhaft zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohnerinnen und Einwohner nach Kräften zu fördern.“

Es ist mir eine große Ehre und zugleich Verpflichtung, dass ich für unseren langjährigen Fraktionsvorsitzenden Holger Haring nachrücken durfte. Das habe ich auch in meinem ersten Redebeitrag zum Ausdruck gebracht:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, meine Damen und Herren,

herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme in den Kreis der Stadträtinnen und Stadträte der Stadt Weinheim sowie die vielen guten Wünsche, die mich bereits im Vorfeld erreicht haben. Im Vordergrund der heutigen Sitzung steht zurecht die Würdigung für Holger Haring. Es ist mir eine große Ehre und zugleich Verpflichtung, dass ich ausgerechnet für ihn nachrücken darf. Mit den Worten von Sir Isaac Newton: „Wenn ich weiter geblickt habe, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stehe.“

Lieber Holger,
was ich an Dir stets am meisten bewundert habe, war die Kraft, mit der Du zu einer aus guten Gründen getroffenen Entscheidung gestanden bist, egal wie stark der Gegenwind war. Ebenso wirst Du mir darin ein Vorbild sein, immer zwischen der manchmal harten politischen Diskussion und der Wertschätzung für Menschen mit anderer Meinung zu unterscheiden.

Meine Damen und Herren,
es liegt in der Natur der Sache, dass wir als Stadträtinnen und Stadträte zu unterschiedlichen Bewertungen von Verwaltungsvorlagen und anderen politischen Fragestellungen kommen. Angesichts von großen Herausforderungen wie etwa

      • der nachhaltigen Konsolidierung des städtischen Haushaltes,
      • der dringend voranzutreibenden Digitalisierung der Verwaltung,
      • der Bekämpfung der Folgen des menschengemachten Klimawandels oder
      • der Integration von geflüchteten und zugewanderten Menschen

werden uns die Themen nicht ausgehen.

In diesem Sinne reiche ich allen Freundinnen und Freunden der Demokratie die Hand für einen fairen Ideenwettstreit um die Zukunft unserer Stadt!

Vielen Dank.

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