Kurzbeschreibung

Zentrales Ziel des Projektes war die nachhaltigkeitsorientierte Schließung von Stoffkreisläufen in der Wirtschaftsregion Rhein-Neckar unter ökonomischen Bedingungen. Dazu wurden zum einen firmen- und stoffspezifische Detailuntersuchungen durchgeführt, zum anderen aber auch Kommunikationsnetzwerke und EDV-Instrumente entwickelt. Zur Visualisierung und Analyse von Stoff- und Verkehrsströmen im Untersuchungsgebiet wurde ein Geographisches Informationssystem aufgebaut, das den Wirtschaftsraum Rhein-Neckar in seiner räumlichen Dimension EDV-technisch erfasst sowie die Raumüberwindungskosten sichtbar und berechenbar macht.

Auftraggeber und Bearbeitungszeitraum

Bundesministerium für Bildung und Forschung, Förderinitiative Modellprojekte für Nachhaltiges Wirtschaften, 01/1999-12/2001

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Projektveröffentlichungen

Projektbeschreibung

Am Beispiel der Städte Vancouver und Seattle untersuchte dieses unvollendet gebliebenen Habilitationsprojekt die Frage nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden kanadischer und U.S.-amerikanischer Städte. Als Ausgangshypothese wurde dabei unterstellt, dass der ökonomische Globalisierungsprozess mit seinen sozialen Folgen zu einer Verringerung der Unterschiede zwischen beiden Gesellschaftssystemen und ihren räumlichen (Stadt-) Strukturen führt. Da beide Städte zahlreiche Gemeinsamkeiten aufweisen, war es möglich, konvergente und divergente Faktoren der Stadtentwicklung zu identifizieren, ohne dass der Vergleich durch externe Einflüsse behindert wurde. Als theoretischer Analyserahmen diente der Regulationsansatz, der eine Einbettung der Stadtentwicklungsprozesse in lokale wie globale ökonomische und soziale Akkumulations- und Regulationszusammenhänge erlaubt.

Veröffentlichungen

Vortragspräsentationen

the quick brown fox

 

 

Kurzbeschreibung

Das Projekt – gefördert vom bmbf und begleitet vom Projektträger DLR – der Universität Heidelberg mit ihren deutschen Kooperationspartnern, der Universität Mannheim und der IUWA GmbH, war Teil eines internationalen Projektes im Rahmen des Impulsprogramms Nachhaltig Wirtschaften der „Fabrik der Zukunft“, welches die Österreichische FFG im Auftrag des bmvit koordinierte.

Die Leitung des Projektkonsortiums lag beim österreichischen „Institut für Industrielle Ökologie“ mit den wissenschaftlichen Projektpartnern, Institut für Innovations- und Umweltmanagement der Universität Graz und Umwelt Management Austria sowie den betrieblichen Praxispartner, die im Bezirk Mödling bei Wien angesiedelt sind.

Ziel des Gesamtvorhabens war die Entwicklung eines Informationssystems, mit dem in einer ausgewählten Modellregion, hier dem niederösterreichischen Bezirk Mödling nahe Wien mit seinen 1.100 Betrieben und 39.000 Beschäftigten, eine Verminderung von Umweltbelastungen (Abfällen und Emissionen, Ressourcenverbrauch) durch die Nutzung von Synergien aus der Vernetzung von Unternehmen, sowie speziell durch die Einbindung von Abfallstoffen in Produktionskreisläufe erzielt werden kann.

Die zentralen Fragestellungen des Projektes standen im Zusammenhang mit der Suche nach tragfähigen Konzepten zur Förderung eines ressourcenschonenderen Umgangs mit Materialien. Ein ganz wesentlicher Schlüssel hierzu wird dabei allgemein in der industriellen Kreislaufwirtschaft gesehen, die beim Produktdesign sowie bei der Rückführung nicht bzw. nicht mehr erwünschter Materialien in den Produktionsprozess zwei ganz zentrale Schwachpunkte besitzt. Das Projekt fokussierte auf die letztgenannte Schwachstelle und versuchte, über den Aufbau eines sachgerecht ausgestalteten regionalen Informationssystems Verbesserungspotenziale sichtbar zu machen und informationelle Barrieren abzubauen. Neben den Kommunikationsinstrumenten, hier stehen die Bildung von Vertrauensnetzwerken bzw. Netzwerkforen im Vordergrund, spielen standardisierte Informations- und Informationsaustauschinstrumente (problemadäquate Softwaretools) eine wesentliche Rolle. Die Abfallmanagement-Software IUWA Abfallmanager und IUWA Abfallanalyser der IUWA GmbH stellen hierbei die Grundlage zur Erfassung wesentlicher unerwünschter Outputströme der einzelnen Betriebe dar und wurden deshalb an das österreichische Kontextmilieu adaptiert und weiterentwickelt.

Projektveröffentlichungen

  • WINDSPERGER, Andreas / WINDSPERGER, Brigitte / TUSCHL, Richard / BOLENA, Elisabeth / KALTEIS, Carina / STREBEL, Heinz / VORBACH, Stefan / PERL, Elke / SUPPAN, Alice / NIEMETZ, Nora / CHRISTIAN, Reinhold / FEICHTINGER, Ralph / BÄUERL, Susanne / STERR, Thomas / KRAUSE, Werner / OTT, Thomas (2009): Informationssysteme für Öko-Industrie-Cluster, Fallstudie Industriegebiet Mödling. Wien: Schriftenreihe des Instituts für Unternehmungsführung und Organisation der TU Graz 05/2009.