OTT, Thomas / SWIACZNY, Frank (2001): Time-integrative GIS. Management and analysis of spatio-temporal data, Berlin / Heidelberg / New York: Springer

Kurzfassung

The book deals with the integration of temporal information in Geographic Information Systems. The main purpose of an historical or time-integrative GIS is to reproduce spatio- temporal processes or sequents of events in the real world in the form of a model. The model thus making them accessible for spatial query, analysis and visualization. This volume reflects both theoretical thoughts on the interrelations of space and time, as well as practical examples taken from various fields of application (e.g. business data warehousing, demographics, history and spatial analysis).

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Leseproben und eine vollständige eBook-Ausgabe sind auf der Seite des Springer-Verlages erhältlich:
http://www.springer.com/gp/book/9783540410164

Rezensionen

“In keeping with their promise of a solutions-oriented approach to presenting time in GIS, the authors give a wealth of interesting examples.”
Environment and Planning b vol 30, no. 3, 2003, pp. 465-466

“Mensen die nog nooit met GIS hebben gewerkt, maar dit overwegen te doen, hebben hier echter een prima GIS-leeboek mee in handen. In de breedte worden beginnende gebruikers goed op weg geholpen, terwijl er ruim voldoende verwijzingen (onder meer een literatuurlist van 53 pagina’s) zijn om diepere kennis op te doen.”
Kartografisch Tijdschrift vol. XXVII, no. 4, 2001, S. 59-60

 

OTT, Thomas / SWIACZNY, Frank (2000): Modellierung raumzeitlicher Prozesse in Geographischen Informationssystemen. In: ROSNER, H.-J. (Ed.): GIS in der Geographie II. Ergebnisse der Jahrestagung des Arbeitskreis GIS 25./26. Februar 2000. Kleinere Arbeiten aus dem Geographischen Institut der Universität Tübingen 25, Tübingen: Geographisches Institut, 19-37

SWIACZNY, Frank / OTT, Thomas (1998): Das Problem der Modellierung Historischer Prozesse mit Geographischen Informationssystemen. Historical Social Research / Historische Sozialforschung 24 (1), 75-100

Kurzfassung

Im vorliegenden Beitrag wurde ein praxisorientierter Ansatz präsentiert, der es ermöglicht, unabhängig von der eingesetzten Software, ein historisches GIS in einem Layermodell zu realisieren. Dabei wurde der Schwerpunkt der Ausführungen auf die Nutzung historischer Statistiken und die hierfür erforderlichen Grundkarten der administrativen und territorialen Gliederung gelegt. Der Grad der Automatisierung bei der Erfassung der Geodaten läßt sich dabei beliebig dem Umfang und der Komplexität der abzubildenden Prozesse sowie dem zur Verfügung stehenden Projektbudget anpassen. Sofern das eingesetzte GIS über eine offene Schnittstelle für Geodaten verfügt, ist es grundsätzlich auch möglich, die zunächst in Layern verwalteten Daten später in eine objektorientierte Struktur zu überführen.

Hinsichtlich der Standardisierung müssen, um Daten unterschiedlicher Datenproduzenten gemeinsam in einem ‘historischen Raummodell Deutschlands’ verarbeiten zu können, einige Punkte wie Digitalisierungsmaßstab und -genauigkeit, Projektion, Objektklassen und -schlüssel definiert werden. Welche Festlegungen hierzu mindestens erforderlich und praktisch umsetzbar sind, kann nur die weitere Diskussion der Datenproduzenten zeigen. Der Vorschlag der Autoren geht jedoch dahin, zunächst nur hinsichtlich zweier Punkte verbindliche Regeln vorzusehen:

  1. Der Entwicklung administrativer und territorialer Einheiten seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Kleinste Territorialeinheiten sollten dabei die Gemeinden darstellen. Maßstab, Projektion, Generalisierungsregeln und Genauigkeit sollten dabei so bestimmt werden, daß sowohl der regionale als auch der deutschlandweite Einsatz möglich ist.
  2. Der Dokumentation (Metadaten) und Integration individueller Erweiterungen zu den unter 1. genannten Inhalten.

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OTT, Thomas / SWIACZNY, Frank (1998): The analysis of cultural landscape change: A GIS approach for the handling of spatio-temporal data. History and Computing 10 (1-3), 37-49

Kurzfassung

The application of GIS technology offers a number of valuable and important possibilities for the analysis of the cultural landscape change. Nevertheless, there still is a wide variety of technical and methodical problems to be solved during a pilot study, which would test the methods and techniques described in the article. As the findings of this paper are of exemplary character, special attention must be paid in regard to the data sources as well as the integration of external model conceptions and the derivation of thematic layers. The thorough discussion and evaluation of these key elements is the most important requirement for the successful modeling and implementation of a GIS for the analysis of the cultural landscape change.

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https://www.euppublishing.com/doi/10.3366/hac.1998.10.1-3.37