Kurzbeschreibung

Ziel des Projekts war die Förderung eines nachhaltigkeitsorientierten regionalen Stoffstrommanagements durch den Aufbau eines hierfür geeigneten Instrumentariums, das in enger Kooperation mit Vertretern aus der industriellen Praxis entwickelt, bzw. auf den Vorarbeiten des Projektes „Stoffstrommanagement Rhein-Neckar“ weiterentwickelt wurde. Im Zentrum standen dabei:

  • die Weiterentwicklung der Abfallmanagementsoftware zur sachgerechten, effizienten und dauerhaften Befriedigung quantitativer Informationsbedürfnisse des Betriebs (IUWA Abfallmanager).
    • Gewährleistung quantitativer Datengrundlagen für das betrieblicheAbfallmanagement vor dem Hintergrund ökonomischer, ökologischer und legislativer Rahmenbedingungen)
    • Ermöglichung einer EDV-technischen Auswertung dieser Daten für behördlich geforderte Abfallbilanzen, Zertifizierungen oder firmeninterne Berichte per Knopfdruck
  • die Anpassung und faktische Inbetriebnahme des in Zusammenarbeit mit der Universität Mannheim konzipierten Abfallanalyzers zur Ermöglichung eines überbetrieblichen Benchmarking und anderer Koordinationseffekte.
    • Ermöglichung zwischenbetrieblicher Informationstransparenz auf der Basis von Abfallmanagerdaten zur Erkennung aktueller Schwachstellen und entsprechender Nachoptimierung des betrieblichen Abfallmanagements
  • die Entwicklung einer sachgerechten Abfallinformationsdatenbank zur Befriedigung des betrieblichen Bedarfs an qualitativen Daten zum Umgang mit Industrieabfällen.
    • Gewährleistung einer umfassenden Versorgung mit qualitativen Informationen zum Umgang mit Industrieabfällen (Verminderungs-, Substitutions- oder Vermeidungsmöglichkeiten, Entsorgungssicherheit, Entsorgerchecks, neue Entsorgungsverfahren und deren Bewertung, u.a.m.)
  • der weitere Auf- und Ausbau eines geeigneten Kommunikationsnetzwerks zur gegenseitigen Information und Diskussion aktueller Fragestellungen sowie zur Personifizierung zwischenbetrieblichen Vertrauens als Voraussetzung für einen zwischenbetrieblichen Stoff- und Informationstransfer.
    • Möglichst weitgehende Ausschöpfung der durch zwischenbetrieblichen Austausch erschließbaren Potenziale für ein ökonomisch, ökologisch und sozial verbessertes Management abfallstofflicher Ströme im Industriebetrieb
  • die Verbesserung und der Schutz des zwischenbetrieblichen Informationstransfers durch den Aufbau eines Intranets für die Mitglieder des o.g. Stoffstrommanagement-Arbeitskreises.
    • Geschützter und autonomer Zugriff auf gemeinsam erarbeitete und aktualisierte Informationsgrundlagen für die im Netzwerk organisierten Akteure.
  • die bedarfsgerechte Einrichtung von Abfall- und Gebrauchtwarenbörsenmodulen sowie die gemeinsame Erschließung weiterer nachhaltigkeitsfördernder Synergien

Auftraggeber und Bearbeitungszeitraum

Bundesministerium für Bildung und Forschung, 07/2002-11/2006

Weitere Informationen

Projektveröffentlichungen

Projektbeschreibung

Im Zuge der Wiedervereinigung führte die Deutsche Post ein neues, fünfstelliges System von Postleitzahlen ein. Neben adressgebundenen, also räumlich verorteten Postleitzahlbezirken, existieren eigene Postleitzahlen für Postfächer und Großempfänger. Im Auftrag des Rechenzentrums der TU Clausthal bzw. des Informationsdienstes Wissenschaft entwickelte OAGIS ein Verfahren, welches die räumliche Lokalisierung dieser Postleitzahlen ermöglicht. Die resultierende Datenbank ist an ein Web-GIS angebunden.

Projektbeschreibung

Im Auftrag des Nachbarschaftsverbandes Heidelberg-Mannheim wurde am Geographischen Institut der Universität Mannheim eine Studie zum Wohnflächenpotential im Verbandsgebiet durchgeführt. Ziel der Untersuchung war die Ermittlung potentieller Wohnbauflächen, die Bewertung der ermittelten Flächen hinsichtlich ihrer Integrierbarkeit in bestehende Siedlungsteile sowie der Aufbau eines fortschreibbaren Informationssystems, das der Planung als Entscheidungsgrundlage dienen soll.

Projektbeschreibung

Software zur Erfassung, Speicherung und zum Druck von Frachtbriefen und Luftfrachtdokumenten im Auftrag einer internationalen Spedition.

Kurzbeschreibung

Im Kundenauftrag entwickeltes Datenbanksystem zur Erfassung und Bewertung von Presseveröffentlichung. Über eine gekoppelte Datenbank der Annoncenpreise aller deutschen Presseprodukte erfolgt eine Berechnung des monetären Wertes der Berichte zu einem in der Presse erwähnten Produkt bzw. einer Dienstleistung. Umfangreiche Reportingfunktionalität erlaubt maßgeschneiderte Auswertungen beispielsweise nach Zeiträumen oder auf Basis von Keywords.

Kurzbeschreibung

Zur Vermarktung eines Immobiliengroßprojektes wurden Informationen zum Einwohnerpotential (nur EU-Staaten) in verschieden Entfernungsradien um den Standort Speyer benötigt. Als kostengünstige Schätzung wurden Daten der europäischen Statistikbehörde EUROSTAT (NUTS 2 und 3) mit Kreisbuffern verschnitten und die Einwohnerzahlen innerhalb der Entfernungsringe aggregiert.

Kurzbeschreibung

Im Zeitalter von Internet und e-commerce zählen Kurier-, Express- und Paketdienste zu den Gewinnern. Logistikprozesse werden durch den Einsatz von Softwarewerkzeugen optimiert und zunehmend integriert. Das in der Cargo City Süd am Frankfurter Rhein-Main-Flughafen ansässige Logistikunternehmen Global Sky Express beauftragte mich mit der Entwicklung einer Online-Sendungsverfolgung. Mit diesem System können sich Kunden auf der ganzen Welt ganz einfach und schnell darüber informieren, wo sich ihre Sendung befindet bzw. wer sie um welche Uhrzeit entgegengenommen hat. Die zugrunde liegende Datenbank wird fortlaufend mit den neuesten Sendungsdaten gespeist, die Abfrage erfolgt über SQL-basierte Microsoft Active Server Pages.

Kurzbeschreibung

Geocodierung und kartographische Darstellung von im Lorscher Codex genannten Wüstungen und Siedlungen aus dem Hochmittelalter. Von den in den Urkunden des Lorscher Codex genannten ca. 8.600 Ortsangaben konnten – unter Berücksichtigung der Mehrfachnennungen – für ca. 1.150 Besitzorte geographische Koordinaten festgelegt werden. Grundlage für die Georeferenzierung war das im Begleitband zum Faksimile des Lorscher Codex (2008) veröffentliche Ortsregister, welches wiederum auf der Edition Karl Glöckners (1929-1936) basiert.

Auftraggeber

UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch

Weitere Informationen

Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns u. Kuratorium Weltkulturdenkmal Kloster Lorsch e.V. (Hgg.): Codex Laureshamensis. Urkundenbuch der ehemaligen Fürstabtei Lorsch. Faksimileausgabe der Handschrift im Staatsarchiv Würzburg, Bd. 1: Faksimile (Sonderveröffentlichungen der Staatlichen Archive Bayerns 1), Neustadt a.d.Aisch 2002, Bd. 2: Begleitband zum Faksimile (Sonderveröffentlichungen der Staatlichen Archive Bayerns 2), Rothenburg o.d. Tauber/Insingen, Mfr. 2008

Karte

Kurzbeschreibung

MS Excel-basiertes Tool zur umfassenden Analyse und Visualisierung demographischer Daten von Entwicklungs- und Schwellenländern. Erprobung und Optimierung des Tools in Afrika und Asien.

Inhalt und Ziele

Länder, Regierungen und damit Entscheidungsträger stehen heute und in Zukunft vor immer größer werdenden demographischen Herausforderungen: ob Wachstum der Bevölkerung, Alterung, Ressourcenverteilung oder Sicherheitsfragen etc.

Die Entwicklungen sind nicht immer überschaubar. Wie können Politik, Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft mit den drängenden demographischen Problemen umgehen und Chancen vorausschauend nutzen? Das Politikberatungsinstrument möchte Sie als Entscheidungsträger darin unterstützen, sich heute schon auf die Entwicklungen von morgen einzustellen sowie Ziele und Programme zu priorisieren.

Dies ist Inhalt und Hintergrund des Politikberatungsinstruments DeCiDe, das sich an Entscheidungsträger auf unterschiedlichen Ebenen wendet.

Es dient:

  • der Visualisierung demographischer Szenarien,
  • der Veranschaulichung von Zusammenhängen zwischen Demographie, Entwicklung und Herausforderungen,
  • der Ableitung und Priorisierung von Handlungsoptionen („Stellschrauben“) und Zielen.

Das Instrument wurde auf Basis von Excel-basierten Daten und graphischen Animationen erarbeitet und lässt sich flexibel auf länderspezifische Kontexte anpassen. Sie haben die Möglichkeit, aufgrund ihres individuellen Bedarfs Themen auszuwählen und zu gewichten. Gerne Begleiten wir Sie bei diesem Prozess.

Auftraggeber

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Weitere Informationen

Kurzbeschreibung

Der kostenlose Bildschirmschoner “Cities from Space” enthält 45 Satellitenbilder und Space Shuttle Fotos von Stadtregionen rund um den Globus. Die dargestellten Städte reichen von A wie Alexandria bis W wie Wien. Die Bilder stammen von diversen Fernerkundungsplattformen und wurden in unterschiedlicher Weise verarbeitet. Somit bietet der Screensaver einerseits einen Einblick in moderne Fernerkundungsverfahren und andererseits eine lehrreiche und zugleich ästhetische Bereicherung des Bildschirmes.