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STERR, Thomas / OTT, Thomas (2004): The Industrial Region as a Promising Unit for Eco-industrial Development – Reflections, Practical Experience and the Establishment of Innovative Instruments to Support Industrial Ecology. Journal of Cleaner Production 12 (8-10), 947-965

Kurzfassung

Eco-industrial developments with a special focus on material cycles are usually concentrated on the level of the industrial estate. However, the results of completed and ongoing research projects in Germany’s Rhine-Neckar region indicate that larger territorial units may be more suitable for closing material loops and creating sustainable EIPs. In the first part of this article, the authors argue that the industrial region is indeed the most promising level for sustainable development, but that this larger size also presents some new obstacles and challenges: establishing the necessary trust and coordination between actors, homogenizing and collecting data to enable comparisons within and between firms, and minimizing the transaction costs ensuing in the search for appropriate partners by creating transparency. The second part then presents the authors’ practical solutions and IT-tools, which were developed to support a shift towards eco-industrial development on the basis of positive synergy effects for industrial actors. Through these ecologically oriented instruments important prerequisites are fulfilled in order to stimulate an evolutionary shift towards industrial ecology.

Volltext

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0959652604000836

Kurzbeschreibung

Der IUWA Abfallmanager ermöglicht es allen Unternehmen, den gesetzlichen Verpflichtungen zur Erstellung von Abfallwirtschaftskonzepten und -bilanzen auf einfache Weise nachzukommen. Über die im IUWA Abfallmanager enthaltenen Auswertungsfunktionen können (nahezu) beliebige mengen- wie kostenrelevante Bilanzierungen der Abfallströme eines Unternehmens vorgenommen werden. Das Programm erfasst hierfür alle relevanten Stammdaten der Firma und nimmt die laufenden Verbuchungen von anfallenden Abfällen vor. Am Jahresende (oder zu jedem gewünschten Zeitpunkt) erstellt die Software gesetzlich vorgeschriebene Nachweise sowie vielfältige statistische Auswertungen.

Der IUWA Abfallmanager wurde im Rahmen eines vierjährigen BMBF-Projektes entwickelt (“Nachhaltigkeitsorientierte Stoffstrommanagementsysteme – Ansätze zur systemadäquaten Ausgestaltung einer industriellen Stoffkreislaufwirtschaft zwischen innerbetrieblichem Stoffstromcontrolling und überregionalem Handlungsrahmen”; Laufzeit 2002-2006). Das Projekt zielte auf eine möglichst engräumige und gleichzeitig hochwertige Stoffkreislaufschließung im regionalen Rahmen. Im Projektverbund waren neben dem Institut für Umweltwirtschaftsanalysen Heidelberg (IUWA) e.V. sowie den Universitäten Mannheim und Heidelberg mehrere kleine und mittelständische Industriebetriebe aus dem Rhein-Neckar-Raum und der Region Ulm beteiligt.

Über die beschriebenen Vorteile der Software auf der betrieblichen Ebene hinaus ermöglicht die offene Architektur des IUWA Abfallmanagers ein firmenübergreifendes Pooling und Benchmarking der firmenindividuellen Abfalldaten, wodurch geeignete Output-Input-Verknüpfungen unter den Projektmitgliedern aufgezeigt werden können. Für Stoffe, die nicht im Projektverbund recycelt werden, können auf Basis der Benchmarks die besten Entsorgungskonditionen ermittelt werden.

In mehreren Nachfolgeprojekten wurde die Software internationalisiert und im Rahmen der Auslagerung an die IUWA GmbH weiterentwickelt. Neben der Anpassung an die spezifischen rechtlichen Rahmenbedingungen für Österreich und China wurde die Benutzeroberfläche komplett von der Datenschicht getrennt. Es stehen Sprachversionen für Deutsch, Englisch, Französisch und Mandarin zur Verfügung.

Projektveröffentlichungen

Weiterführende Links