OTT, Thomas (2001): Bevölkerungsentwicklung in Europa. In: GANS, P. / KEMPER, F.-J. (Eds.): Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland, Bd. 4: Bevölkerung, Heidelberg / Berlin: Spektrum, 44-45
Schlagwortarchiv für: Europa
OTT, Thomas (2001): Unterschiede der Altersstruktur in Europa. In: GANS, P. / KEMPER, F.-J. (Eds.): Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland, Bd. 4: Bevölkerung, Heidelberg / Berlin: Spektrum, 52-53
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OTT, Thomas (2001): Erwerbstätigkeit von Frauen in Europa. In: GANS, P. / KEMPER, F.-J. (Eds.): Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland, Bd. 4: Bevölkerung, Heidelberg / Berlin: Spektrum, 64-65
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OTT, Thomas (2001): Arbeitslosigkeit und Beschäftigung in Europa. In: GANS, P. / KEMPER, F.-J. (Eds.): Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland, Bd. 4: Bevölkerung, Heidelberg / Berlin: Spektrum, 86-87
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GANS, Paul / OTT, Thomas (2001): Die natürliche Bevölkerungsentwicklung in Europa. In: GANS, P. / KEMPER, F.-J. (Eds.): Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland, Bd. 4: Bevölkerung, Heidelberg / Berlin: Spektrum, 92-93
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OTT, Thomas (2001): Regionale Unterschiede der Lebenserwartung in Europa. In: GANS, P. / KEMPER, F.-J. (Eds.): Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland, Bd. 4: Bevölkerung, Heidelberg / Berlin: Spektrum, 100-101
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OTT, Thomas (1998): Das Europa der Regionen. Disparitäten – Potentiale – Perspektiven. MATEO – Mannheimer Texte Online, Mannheim: MATEO
Kurzfassung
Im internationalen Vergleich erscheint uns die Europäische Union als eine Insel des Wohlstands und des Reichtums. Dennoch gibt es innerhalb der Union bedeutende regionale Unterschiede in der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung, die im Beitrag näher beleuchtet werden. Nach einigen methodischen Vorbemerkungen folgt ein Überblick zum Ausmaß und den Ursachen der regionalen Disparitäten innerhalb der EU, daran anschließend werden einige theoretische Erklärungsansätze diskutiert. Im dritten Teil werden das endogene Entwicklungspotential sowie die Regionalpolitik der EU betrachtet. Abschließend wird auf die absehbare Erweiterung der Union und die Folgen aus regionalpolitischer Perspektive eingegangen.
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https://www2.uni-mannheim.de/mateo/verlag/reports/otteu/otteuro.htm
OTT, Thomas (1995): Die Stellung der norwegischen Provinzen in einem Europa der Regionen. Petermanns Geographische Mitteilungen 139 (1), 15-30
Kurzfassung
Die norwegische Bevölkerung hat am 28./29. November 1994 nach 1972 dem EU-Beitritt des Landes zum zweiten Mal eine Absage erteilt. Während andere, vor allem mittel- und osteuropäische Staaten auf eine baldige Mitgliedschaft drängen, können es sich die Norweger infolge ihres auf reichhaltigen Bodenschätzen basierenden Wohlstands leisten, der EU fernzubleiben, zumal aufgrund der Mitgliedschaft Norwegens zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) bzw. zur Europäischen Freihandelszone (EFTA) keine direkten Nachteile einer Nichtmitgliedschaft zu erwarten sind. Im Vergleich zu den Regionen der EU zeigt sich, daß die norwegischen Provinzen, gemessen am Pro-Kopf-Einkommen, an der Arbeitslosigkeit und anderen “Wohlstandsindikatoren”, in der Regel einen überdurchschnittlichen Entwicklungsstand aufweisen, in einigen Fällen (vor allem Oslo) sogar europäische Spitzenplätze einnehmen. Die regionalen Beihilfen im Rahmen der EU-Struktur- bzw. -Kohäsionsfonds bildeten keinen Anreiz für die in besonderem Maße von einem Beitritt betroffenen Gruppen (Landwirte und Fischer), da die von der norwegischen Regierung gezahlten Subventionen deutlich über den EU-Zahlungen liegen, zumal Norwegen als Nettozahler in die Gemeinschaft gekommen wäre. Das Abstimmungsergebnis zeigt, daß vor allem die Bevölkerung in den peripheren, vom primären Sektor geprägten Regionen mit “Nein” gestimmt hat, während die Bewohner des Südens, insbesondere in und um die Hauptstadt Oslo, für den Beitritt optiert haben.
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OTT, Thomas (1994): Geographic Information Systems in Regional Research: Regional Disparities and Urban System in Europe. In: FAULBAUM, F. (Ed.): Softstat ´93. Advances in Statistical Software, Stuttgart / Jena / New York: Lucius u. Lucius, 359-365
Kurzfassung
The paper gives an overview of the basic principles and applications of Geographic Information Systems. As an example the analysis of regional disparities in the European Community is presented.
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OTT, Thomas (1993): GIS in der Anthropogeographie. Regionale Disparitäten und Städtesystem in Europa. Materialien zur Geographie 22, Mannheim: Geographisches Institut
Kurzfassung
Mit den Begriffen “GIS” und “regionale Disparitäten” beinhaltet der Titel der vorliegenden Arbeit zwei Reizworte der geographischen Diskussion. Während Geographische Informationssysteme in Nordamerika und vielen europäischen Staaten längst als wichtige Methode in die geographische Forschung und Lehre Eingang gefunden haben, ist ihr Einsatz in der deutschen Geographie umstritten. Zugleich distanzieren sich viele “Nichtgeographen” von den geographischen Wurzeln der GIS-Technologie, was sich beispielsweise in der verkürzten Bezeichnung “Geo-Informationssysteme” äußert. Von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen liegt das Einsatzfeld Geographischer Informationssysteme bislang im Bereich der Physischen Geographie bzw. der Geoökologie.
Mit dem Start des Binnenmarkts am 1. Januar 1993 hat die europäische Integration eine neue Stufe erreicht. Die Städte und Regionen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft befinden sich dabei in einem intensiven Standortwettbewerb um die Ansiedlung zukunftsorientierter Unternehmen. Gleichzeitig haben die politischen Umwälzungen in Osteuropa zum Wiederaufbrechen überwunden geglaubter politischer Spannungen geführt. Beide Vorgänge haben auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun, bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, daß in beiden Fällen regionale Disparitäten eine wesentliche Rolle spielen. Regionalistische Bestrebungen (z.B. Spaltung der CSFR, Wahlerfolge der “Lega Lombarda” in Italien) haben meist wirtschaftliche Hintergründe, d.h. sie sind Ausdruck eines regionalen Entwicklungsgefälles. Ebenso wird die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Regionen im Standortwettbewerb im wesentlichen durch die Ressourcenausstattung und Wirtschaftsstruktur bestimmt.
Die vorliegende Arbeit verfolgt daher zwei Ziele:
- Die Einsatzmöglichkeiten Geographischer Informationssysteme zur Bearbeitung anthropogeographischer Fragestellungen sollen exemplarisch aufgezeigt werden.
- Die regionalen Disparitäten innerhalb Europas bzw. der Europäischen Gemeinschaft sowie die möglichen Ursachen und Folgen sollen beschrieben und analysiert werden.
Der eigentlichen Arbeit vorangestellt ist ein Überblick über die grundlegenden Prinzipien und Arbeitsweisen Geographischer Informationssysteme (Kapitel 2). Zentrales Thema ist dabei das Spannungsverhältnis von GIS und Geographie. Einerseits liefert die Geographie wichtige theoretische Grundlagen zur GIS-Technologie, andererseits bereichern Geographische Informationssysteme das methodische Spektrum der Geographie.
In Kapitel 3 werden die theoretischen Grundlagen der Analyse regionaler Disparitäten dargestellt. Neben einer Übersicht der wichtigsten regionalen Entwicklungstheorien, nimmt die Frage der Auswahl geeigneter Entwicklungsindikatoren breiten Raum ein. Es folgt eine Beschreibung des Aufbaus des Geographischen Informationssystems EU-REGIS, das als Grundlage der vorliegenden Untersuchung diente. Zudem werden die verwendeten Datenquellen, die räumliche Bezugsebene der Daten und die ausgewählten Indikatoren kritisch diskutiert. Die Rahmenbedingungen der räumlichen Entwicklung in Europa sind Gegenstand der Betrachtungen im vierten Kapitel. Neben den wichtigsten ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklungstrends, werden die wirtschaftlichen und räumlichen Folgen des europäischen Einigungsprozesses erörtert. Der fünfte Abschnitt beschäftigt sich mit bevölkerungsgeographischen Fragestellungen. Dabei stehen Fragen der Bevölkerungsverteilung bzw. Bevölkerungsdichte sowie das europäische Städtesystem und die Frage nach der Attraktivität und den Problemen der Verdichtungsräume im Vordergrund. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt in Kapitel 6, das sich mit den wirtschaftlichen Entwicklungsunterschieden und den dafür verantwortlichen Prozessen und Strukturen befaßt. Nach einer Analyse der wirtschaftlichen Leistungskraft der Regionen erfolgt eine sektorale Betrachtung, wobei der Versuch unternommen wird, die Regionen der EG nach dem vorherrschenden Wirtschaftssektor zu typisieren. Ein wichtiger Indikator wirtschaftlicher Anpassungs- und Strukturprobleme ist die Arbeitslosigkeit, deren regionale Schwankungen ebenfalls beleuchtet werden sollen. Abschließend werden mit den Themenkomplexen “Infrastruktur” und “Technologiepolitik” zwei zentrale Engpaßfaktoren der Regionalentwicklung diskutiert. Kapitel 7 beschäftigt sich mit den Lebensbedingungen der Bevölkerung in den europäischen Regionen. Anhand ausgewählter Indikatoren zum Lebensstandard, zur medizinischen Versorgung und zur Umweltbelastung werden Fragen der Lebensqualität thematisiert. Im achten Kapitel wird der Versuch unternommen, einen möglichen Zusammenhang zwischen Naturraumpotential und wirtschaftlichem Entwicklungsstand der Regionen nachzuweisen. Die Kapitel 9 und 10 runden mit einer Betrachtung der europäischen Raumordnungs- und Regionalpolitik bzw. den möglichen Folgen zukünftiger EG-Erweiterungen die Arbeit ab. In der Schlußbetrachtung (Kapitel 11) werden die gewonnenen Erkenntnisse in einer Synthese zusammengefaßt. In einem Fazit aus methodischer Sicht sollen abschließend die Vor- und Nachteile des GIS-Einsatzes gegenübergestellt und bewertet werden. Der Arbeit angefügt sind zwei Tabellen mit den wichtigsten Kennziffern der europäischen Regionen und Agglomerationen.








