Ansprache im Kino

Biographie, Film  /   /  By Thomas

Anlässlich meines 50. Geburtstages habe ich am letzten Sonntag Verwandte, Freunde und Kollegen zu einer Matinée in das Weinheimer Kino Modernes Theater eingeladen. Gezeigt wurde Alfred Hitchcocks Meisterwerk „Der unsichtbare Dritte” bzw. „North by Northwest”.


Theme from Forrest Gump, Daniel Ott

Liebe Familie, liebe Freunde, liebe ehemalige und aktuelle Kolleginnen und Kollegen, ich muss mit einem Geständnis beginnen: Ich liebe das Kino – aber ich hasse volle Kinosäle. Auf den Tag genau heute vor einem Jahr, saß ich an einem verregneten Samstagmorgen im großen Saal des Odeon Filmpalasts am Londoner Leicester Square. Wenige Tage nach der Weltpremiere am gleichen Ort, wollte ich den neuesten Bond-Film „Spectre” anschauen. Verteilt auf die 1.700 Sitzplätze saßen gerade einmal vier Zuschauer. Dort fasste ich den Entschluss, eine schon vor zehn Jahren geborene Idee anlässlich meines 50. Geburtstages in die Tat umzusetzen. Heute will ich also eine Ausnahme machen und für ein volles Kino sorgen. Daher bin ich dem Auftrag von Capitaine Renault aus „Casablanca” gefolgt — „Round-up the usual suspects!“ — und freue mich riesig, dass so viele von Euch gekommen sind!

Einige von Euch haben mir schon die Frage gestellt: „welcher ist Dein Lieblingsfilm?“ Offen gesagt halte ich diese Frage für die schwerste aller Fragen. Weit schwerer noch als die Frage nach der Lieblingsband oder dem Lieblingssong. Und doch habe ich es mir selbst zur Aufgabe gestellt, auf diese Frage für den heutigen Tag eine Antwort zu finden! Zunächst habe ich versucht, mich der Antwort über meine Lieblingsgenres (Science Fiction, Road Movies, Komödien), Lieblingsregisseure (David Lean, Billy Wilder, Alfred Hitchcock, Don Siegel, Stephen Spielberg, Cameron Crowe, die Cohen-Brüder) oder Lieblingsschauspieler (Richard Dreyfuss, Philip Seymour Hoffman, Tom Hanks) anzunähern, was die Zahl der Filme aber nur unwesentlich reduziert hat. Dann habe ich mir die Liste der Filme von 1966 angeschaut, dabei aber festgestellt, dass außer „Arabesque“ mit Sophia Loren und Gregory Peck kein wirklich großer dabei war. Daher habe ich den Zeitraum erweitert und überlegt, welche Filme am besten zu Stationen meines Lebens passen. Geboren bin ich in Speyer, aufgewachsen im idyllischen Ludwigshafen am Rhein. Ausweislich der gängigen Filmdatenbanken gibt es jedoch keinen einzigen Hollywood-Film der in einer der beiden Städte gedreht wurde. Erst das Studium in Mannheim führte mich auf die Landkarte der Hollywood-Drehorte, denn dort gab es die Howard Hawks Komödie „Ich war eine männliche Kriegsbraut“, die 1949 u.a. in Heidelberg, Schwetzingen und eben im kriegszerstörten Mannheim gedreht wurde. In der männlichen Hauptrolle übrigens Cary Grant, doch dazu gleich mehr.

Wenn man einmal von dem Erweckungserlebnis im „Krieg der Sterne“ absieht, war der 1983 gedrehte Streifen „War Games — Kriegsspiele“ wahrscheinlich der ein­flussreichste Film in meiner Teenager-Zeit. Er beschreibt wie der junge Hacker David Lightman bei­nahe den Dritten Weltkrieg auslöst, indem er sich mittels seines Heimcomputers in einen Rechner des Militärs einwählt und eine vermeintliche Spielsimulation startet. Just zu dieser Zeit hatte ich mit meinem Vater eine Verabredung getroffen. Er war damals im Vertrieb eines Großhandelsunternehmens tätig und musste jeden Abend die Bestellungen seiner Kunden mittels Barcode und Lesestift in einen tragbaren Kleinrechner erfassen. Via Akustikkoppler mussten die Daten über das damals noch analoge Telefonnetz in die Firmenzentrale gesendet werden, so dass die Ware noch in der Nacht zur Auslieferung bereitgestellt werden konnte. Im Gegenzug für die Übernahme dieser nicht eben aufregenden Arbeit durfte ich den Computer frei nutzen und meine ersten Programme darauf schreiben. Es wird vor allem meine Merck-Kollegen interessieren, dass dies im Nachhinein betrachtet vor 33 Jahren (!) meine erste Berührung mit Katalogen und den Anfängen des eCommerce war.

Der „War Games“ Trailer

Neben der technischen Parallele von Film und eigenem Erleben war es vor allem dieser Film, der meine Aufmerksamkeit auf das neu entstehende Feld der Computerkartographie lenkte und damit einen Schwerpunkt meines Studiums bis hin zur Gründung meiner Firma definierte. Ebenfalls bemerkenswert an dem Film ist die Tatsache, dass er in Seattle bzw. im Pazifischen Nordwesten der USA spielt. Viele Jahre später habe ich mich systematisch mit der amerikanischen Filmindustrie und insbesondere den im steuerbegünstigten kanadischen Vancouver gedrehten Filmen beschäftigt, die aber meist vorgeben nicht in Vancouver sondern in Seattle zu spielen. Am Ende stand ein wissenschaftlicher Aufsatz, der zugleich ein zentrales Kapitel meiner nie zu Ende geschriebenen Habilitation gewesen wäre.

Vancouver als „Double“ für US-amerikanische Städte

Hätte ich eine Party wie heute schon zu meinem 40. Geburtstag gemacht, hätte ich zweifelsfrei den Film „Is was, Doc?“ mit Barbara Streisand und Ryan O’Neal gezeigt. Abgesehen von der extrem lustigen Geschichte um die Verwechslung von vier gleich aussehenden Reisetaschen, beschreibt dieser Film den ganzen Irrsinn der akademischen Welt am Beispiel eines Kongresses der amerikanischen Musik­wissen­schaftler, bei dem zwei junge Professoren mit ihren abstrusen Forschungs­gebieten um ein Stipendium konkurrieren. Wenige Monate nach meinem 40. Geburtstag habe ich genau diesen Kampf um Forschungsgelder und meine daran geknüpfte Stelle als wissenschaftlicher Assistent verloren gegeben und mich vollends in die parallel aufgebaute Selbständigkeit verabschiedet. Zehn Jahre später verbindet mich abgesehen zur Freundschaft mit den Kommilitonen und Kollegen von damals nicht mehr viel mit dem sprichwörtlichen Elfenbeinturm.

„Use your charme!“

Keinen der beiden Filme hielt ich für heute angemessen. Daher habe ich im nächsten Schritt darüber nachgedacht, welche Filme ich am häufigsten gesehen habe? Platz 1 ist dabei ziemlich einfach zu benennen, es ist der erste Teil aus der „Back to the Future“-Trilogie. Das liegt nicht nur daran, dass der Film sehr lustig und voller gelungener Anspielungen und Querverweise steckt. Nein, Hauptursache war ein Bundeswehrkamerad, der einen Fernseher, einen Videorekorder und genau zwei VHS-Kassetten auf seiner Stube hatte. Eine Videothek gab es im tiefsten Hunsrück damals nicht. Der eine Film war ein schrecklich niveauloser Porno, der andere eben „Zurück in die Zukunft“ Teil 1. Über 18 Monate haben wir diesen Film mindestens einmal pro Woche angeschaut und seit dieser Zeit kann ich die Dialoge mehr oder weniger komplett mitsprechen. Gestern vor 61 Jahren, am 5. November 1955, war übrigens der Tag an dem Doc Brown die Vision des Fluxkompensators hatte.

„Great Scott!“

Auf Platz 2 meiner Liste steht mit großer Wahrscheinlichkeit „The Big Lebowski„, auch ein Film dessen Dialoge einen festen Platz in meinem Herzen haben und die ich bei jeder passenden Gelegenheit zitiere. Wer von Euch den Film nicht kennt, ist offensichtlich kein Golfer… Schon ab Platz 3 wird es richtig schwierig. Aus der Zeit vor Netflix und Amazon Prime tippe ich auf „Winnetou 1” oder vielleicht einen der Bond-Filme (wahrscheinlich „Goldfinger”). Es könnten aber auch die „Blues Brothers“ gewesen sein, die zum Standard-Repertoire der samstäglichen Doppelnächte im Mannheimer Capitol zählten, als dieses noch ein Kino war.

Letztlich habe ich mir einen Katalog eigener Kriterien ausgedacht, die mir ein Bewertungsschema liefern, entlang dessen ich die eigenen Filmfavoriten in eine Reihenfolge bringen konnte. Dabei unterscheide ich grob in die Kategorien Story und Produktion. Ingredienzien eines guten Drehbuchs sind klassische Elemente wie Spannung und Humor, komplex gezeichnete Charaktere, pfiffige und gut getimte Dialoge, interessante Schauplätze, stimmige Action sowie ein Handlungsfaden, der nicht linear verläuft, sondern mindestens eine unerwartete Wendung enthält. Gute Filme zeichnen sich in meinen Augen häufig dadurch aus, dass sich der Hauptdarsteller auf eine Reise begibt, die ihn nicht nur räumlich an ein Ziel bringt, sondern zugleich eine charakterliche Entwicklung illustriert.

Natürlich darf auch das romantische Element nicht zu kurz kommen. Niemand beschrieb das je besser als Hellmuth Karasek in seiner Billy Wilder Biographie: Der Regisseur hatte Angst, dass ihm im Traum die beste Filmgeschichte einfallen würde, er sie aber bis zum nächsten Morgen wieder vergessen hätte. Also legte er sich Notizbuch und Bleistift an sein Bett und beschloss sofort aufzuwachen, sobald ihm eine glänzende Idee käme. Eines nachts war es soweit. Er hatte eine fulminante, nie dagewesene Story im Traum vor Augen. Sie war so schön, dass er aufwachte. Rasch notierte er sie sich und schlief beruhigt wieder ein. Als Wilder am nächsten Morgen auf seinen Zettel blickte, stand da: boy meets girl!

Aber die beste Story ist nichts wert, wenn der Film handwerklich schlecht gemacht ist. Nicht umsonst werden Oscars für Kamera, Schnitt, Ton, Szenenbild, Kostüme und visuelle Effekte verliehen. Insbesondere den Schnitt halte ich persönlich für eine unterbewertete Disziplin. Dabei sind es beispielsweise die sogenannten Match Cuts, die einem Film eine besondere künstlerische Qualität verleihen können. Ich denke zum Beispiel an den Knochen aus „2001: Odysee im Weltraum„, der sich im Wurf in ein Raumschiff verwandelt oder das Streichholz in „Lawrence von Arabien„, das direkt in die über der Wüste aufgehende Sonne übergeht. Die Schlussszene meines Films enthält den vielleicht berühmtesten Match Cut der Filmgeschichte.

Der Match Cut aus „Lawrence von Arabien“

Über die Bedeutung des Soundtracks muss ich nicht viele Worte verlieren. Jeder von Euch kennt dutzende Filmmelodien, die, wenn ihr sie im Radio hört, sofort die passenden Bilder in Erinnerung rufen. Ein perfektes Beispiel hören wir jetzt von Tobias am Klavier: Das Harry Lime Theme, die Titelmelodie aus „Der Dritte Mann„.


Harry Lime Theme, Tobias Ott

„Der Dritte Mann“, das war jetzt der drittletzte Hinweis aus meinem Filmrätsel. Denn der Film, den ich Euch gleich zeigen werde, wird zumindest mit seinem deutschen Titel gerne mit dem Orson Welles Klassiker verwechselt. Einige von Euch haben das Rätsel ja bereits über die sieben Postkarten auf der Website gelöst. Für die anderen habe ich jetzt noch zwei allerletzte Hinweise mitgebracht. Zwei Dinge, die in meinem Film eine wichtige Rolle spielen und die es auch in Weinheim reichlich gibt: Mais und Granit. Beide stehen stellvertretend für zwei der berühmtesten Szenen der Filmgeschichte: der Mais für die Cropduster-Szene und der Granit für den Showdown am Mt. Rushmore in Alfred Hitckcocks Meisterwerk „Der unsichtbare Dritte“. Ein Film der in den Worten des französischen Regisseurs François Truffaut „die Summe aller filmischen Erfahrungen“ in sich vereint. Im Original heißt der Film „North by Northwest“. Dieser geheimnisvolle Titel mit den Himmelsrichtungen hat mich seit jeher fasziniert, auch wenn ich dann erst viel später beruflich im amerikanischen Nordwesten gelandet bin. Eigentlich müsste der Titel ja auch „West by Northwest” lauten, aber es war nur die Verkürzung des ursprünglichen Arbeitstitels „In a Northwesterly Direction”. Zwar stammt „der unsichtbare Dritte“ aus dem Jahr 1959 und ist somit eigentlich 7 Jahre zu alt für meinen Geburtstag. Aber es gibt eine Verbindung nach 1966, denn in diesem Jahr erschien François Truffauts Standardwerk „Le Cinéma selon Hitchcock“, im deutschen besser bekannt als „Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?“. Das Buch gibt ein 50-stündiges Interview wieder, in dem der britisch-amerikanische dem französischen Meisterregisseur fast alle seiner Geheimnisse verriet.


„North by Northwest“ oder doch besser „West by Northwest“?

Eine kurze Inhaltsangabe für diejenigen, die den Film nicht kennen: Durch eine Verwechslung hält ein feindlicher Spionagering unter der Führung von Phillip Vandamm den New Yorker Werbefachmann Roger Thornhill für den vom amerikanischen Geheimdienst erfundenen Agenten George Kaplan. Zur vollständigen Verwirrung trägt die junge Blondine Eve Kendall bei, die sich zunächst als Mitglied des feindlichen Spionagerings und dann als ein in eben jenen eingeschleuste amerikanische Agentin entpuppt. Auf seiner Flucht quer durch die USA wird Thornhill zunächst unfreiwillig und später willentlich immer tiefer in die mörderischen Geheimdienstintrigen verstrickt. Ausgangspunkt des Films war keine literarische oder zeitgeschichtliche Vorlage sondern einige szenische Ideen, die Hitchcock und sein Drehbuchautor Ernest Lehman unabhängig voneinander zu Papier gebracht hatten und in gemeinsamer Arbeit verfeinerten. Darunter die schon erwähnten Szenen im Maisfeld und am Mt. Rushmore. Hitchcock und Lehman konzipierten den Film als eine Abfolge von Abenteuern, die der Protagonist auf der Suche nach der Lösung eines Rätsels überstehen muss. Wie in Hitchcocks früheren Filmen „Die 39 Stufen“ und „Saboteure“ gerät der Held in eine wilde Fluchtgeschichte, die ihn quer durchs Land treibt. Die Abenteuer sind ohne wesentliche Übergänge aneinandergereiht. In jeder dieser Szenen steht Thornhill im Mittelpunkt. Nur einmal im Verlauf der über zwei Stunden schwenkt das Geschehen kurz von ihm ab, als nach etwa einem Drittel des Films der Zuschauer in einer Besprechung bei der CIA über die wahren Zusammenhänge aufgeklärt wird.

Mit „Der unsichtbare Dritte“ hat Alfred Hitchcock einen seiner leichtesten und humorvollsten Filme inszeniert. Seine Leichtigkeit und Eleganz haben sehr viele danach entstandene Filme beeinflusst, nicht zuletzt auch die James-Bond- und die Indiana-Jones-Filme. Gleiches gilt für den durch den Designer Saul Bass gestalteten Vorspann des Films. Erstmals ersetzte eine animierte Schrift die bis dahin statischen Texttafeln der Opening Credits. Die Überblendung von einer minimalistischen Grafik in eine Straßenszenerie der Madison Avenue kann als kleines Kunstwerk für sich alleine stehen, wird aber durch den bedrohlich anschwellenden Soundtrack in seiner Wirkung weiter verstärkt. Überhaupt trägt die Komposition von Bernard Herrmann einen Gutteil zur atmosphärischen und emotionalen Dichte des ganzen Films bei.

Die Opening Credits von „North by Northwest“

Einzig die Synchronisation ist ein Schwachpunkt des Films. Ungewohnt ist die deutsche Stimme von Cary Grant, der hier nicht von seinem Stammsynchron­sprecher vertont wurde. Da es sich bei diesem Film um Hitchcocks erste und einzige MGM-Produktion handelte, wurde die deutsche Bearbeitung von den damaligen MGM-Synchronstudios in Berlin ausgeführt. Der dort für die Dialogregie verantwortliche Erik Ode besetzte sich selbst für die Hauptrolle. Und deshalb klingt Cary Grant wie „der Kommissar“. Mehr als fünf Jahrzehnte später stört auch die altertümlich erscheinende Sprache der fünfziger Jahre, die die perfekt getimten Dialoge des Originals stellenweise verflacht oder unnötigerweise eindeutscht. So wird in der Speisewagenszene aus der Bestellung eines Fischgerichts (brook trout) ein „Sauerbraten ohne Kartoffeln“. Konsequent meiden alle Synchronsprechern das „th“ und aus Mr. Thornhill wird Herr Tornhill. Ich habe lange überlegt, den Film im Original mit deutschen Untertiteln zu zeigen, wollte aber letztlich niemand von meinem Fest ausschließen.

Hitchcock war ein Perfektionist, alle Einstellungen und Schnitte waren vor dem Dreh bis ins kleinste Detail geplant. Umso verwunderlicher ist es, dass North by Northwest den wohl berühmtesten aller Filmfehler enthält. In der Cafeteriaszene ist ein Junge zu sehen, der sich in Erwartung eines für den Zuschauer völlig unerwarteten Schusses die Ohren zuhält.

Der Filmfehler

Wie viele andere Hitchcock-Filme steckt „Der unsichtbare Dritte“ voller sexueller Anspielungen, was in den Zeiten des damals noch gültigen „Production Codes“, eine ständige Gratwanderung im Kampf gegen die Zensur bedeutete. So musste das Drehbuch an mehreren Stellen entschärft werden. Eve Kendalls in die Kamera gesprochene Feststellung „I never make love on an empty stomach“ wurde gegen Hitchcocks Widerstand in ein weichgespültes „I never discuss love on an empty stomach“ neu vertont. Hitchcock jedoch revanchierte sich in der Schlusseinstellung mit der explizitesten Anspielung aller Zeiten, ein in den Tunnel rasender Zug. Eine weitaus direktere Umschreibung als im Mondschein flatternde Vorhänge oder andere gern verwendete Platzhalter.

Die Schlussszene

Einige von Euch sind älter als ich und waren 1959 schon im Kino-Alter. Ich kann also nicht ausschließen, dass ihr den unsichtbaren Dritten vor langer Zeit schon einmal auf der großen Leinwand gesehen habt. Für mich ist es auf jeden Fall eine Premiere. Und so hoffe ich, dass ihr Euch alle mit mir freut, auf Cary Grant, Eva-Marie Saint und James Mason in Alfred Hitchcocks bestem Film: „North by Northwest“, hier im Modernen Theater in Weinheim!

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P.S. Christophe Neff hat mich am Sonntagabend zurecht darauf hingewiesen, dass „North by Northwest” eine großartige Hommage an das leider im Aussterben begriffene Reisen mit Nachtzügen ist. Diesen Aspekt habe ich tatsächlich übersehen, obwohl sich Erinnerungen an meine transkontinentale Bahnreise mit dem Canadian im Oktober 1992 geradezu aufdrängen. Danke für den Hinweis Christophe!

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